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Schüler_innen der Jgst. 7 stärken ihre Persönlichkeit und lernen Umgang mit Gewalt

Schüler_innen der Jgst. 7 stärken ihre Persönlichkeit und lernen Umgang mit Gewalt

„Mir hat das Projekt sehr gut gefallen, weil wir gelernt haben, wie wir uns in Gewaltsituationen im Vorhinein verhalten sollten, damit diese nicht eskalieren.“

„Die Themen waren sehr spannend und ich könnte mir sogar vorstellen, sowas Ähnliches in der Zukunft zu machen.“

So oder so ähnlich klangen viele Schüleräußerungen der Siebtklässler, als sie das Projekt „Stärkung der Persönlichkeit“ bewerten sollten. Kurz nach der Skifahrt Ende Januar 2020 hatten sich alle fünf Klassen in zwei Blöcken u.a. mit der Thematik beschäftigt, gewaltfreie Konfliktlösungs- und Kommunikationsstrategien anhand von Rollenspielen zu erproben und zu reflektieren. Zudem ging es darum, eine achtsame und respektvolle Klassenatmosphäre zu schaffen.

Unterteilt war das Projekt in einen Theorie- und einen Praxisteil. Im ersteren wurden alle Klassen einzeln von unserer Schulsozialarbeiterin Sabine Newald in zwei Stunden während des Klassenrats auf das Thema eingestimmt und vorbereitet. Dabei ging es um einen Perspektivwechsel, das Aufzeigen von Grenzen, Erprobung konfliktfreier Kommunikation und die Unterscheidung von physischer und psychischer Gewalt.

Der zweite Teil bestand aus zwei Workshops mit TeamerInnen der Wellenbrecher e.V, einem freien Träger der Jugendhilfe. Jeweils zwei Teamer_innen pro Klasse übten mit den Schüler_innen an zwei Tagen ganz konkret anhand von Rollenspielen, wie sie sich z.B. einem aggressivem Menschen gegenüber verhalten sollen, um ihre eigene Grenze zu demonstrieren und sich selbst zu schützen.

Bei der Auswertung waren sich alle einig, dass sie das Projekt für sinnvoll erachten und empfehlen, das Ganze auch in der nächsten Jahrgangsstufe zu wiederholen. Weitere Themen, die die SchülerInnen interessieren, sind u.a. der Umgang mit Rassismus, Mobbing, Vertrauen in der Klasse, Angst und Gewalt in Familien.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen auch von Seiten der KlassenlehrerInnen freut sich die Schule, das Projekt auch für die nächste Jahrgangsstufe 7 anbieten zu können.

Ein großer Dank gilt der Kreissparkasse Euskirchen, Rotaryclub Euskirchen und dem Förderverein der Marienschule, die unser Projekt zu zwei Drittel finanziell unterstützt haben, sodass die Eltern nur noch einen Teil des Geldes aufbringen mussten.

Sonja Neumann