Katholische Religion

Ziele des katholischen Religionsunterricht

Religionsunterricht will aus der Sicht des Glaubens einen Beitrag zur Bildung leisten. Vor dem Hintergrund einer weitgehenden Beeinflussung unserer Kultur durch das Christentum ist die Beschäftigung mit Religion zugleich Baustein für das Erlernen von abendländischer Geschichte, Kultur und Denktradition. Dabei spielt aber auch die Auseinandersetzung mit den Weltreligionen sowie den aktuellen Themen des gesellschaftlichen Lebens eine wichtige Rolle. Darüber hinaus will der Religionsunterricht die Schülerinnen und Schüler befähigen, sich in ethischen und religiösen Fragen selbstverantwortlich zu orientieren.

Schulinternes Curriculum

Gottesdienste

Warum das denn?

Religion ist mehr als Wissensvermittlung. Sie geht den ganzen Menschen an und schafft Gemeinschaft – untereinander und mit Gott.

Daher feiern wir zu verschiedenen Anlässen des Schul– und Kirchenjahres Gottesdienste. Diese werden von den Schülerinnen und Schülern selbst vorbereitet und sind in der Regel ökumenisch gestaltet.

Fachschaft

  • Frau Drehsen
  • Frau Höver
  • Herr Klose
  • Herr Lammering
  • Frau Limbrock
  • Herr Rabsch
  • Herr Schulze
  • Frau Söder

Katholische Schulpastoral

Impulse

„Weihnacht’ wird es ganz bestimmt, solang’ noch Wunder möglich sind.”

So heißt es in einem Lied, das auf die Melodie von “Hark! The Herald Angels Sing” gesungen wird. Die Adventszeit geht zu Ende, das Fest der Feste steht vor der Tür. Das Fest der Feste? Ja, das ist es für mich. Gott wird Mensch. Kaum zu glauben, aber wahr. Es ist das Wunder der Weihnacht.

Was hat es nun aber mit uns zu tun? Jesu Geburt ist lange her. Bethlehem ist weit weg.

Die Bibel erzählt, dass den Hirten, die sich auf den Weg zu Jesus und seinen Eltern, Maria und Joseph, machten, ein Engel erschien, der sie darauf vorbereite, dass sie ein Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend finden würden. Dieser Hinweis war vorausschauend. Wahrscheinlich hätten die Hirten in jedem anderen Kind eher den Sohn Gottes gesehen als in jenem in einer Krippe liegenden Neugeborenen.

Ihre eigene Vorstellung hätte ihnen beim Erkennen des Gottessohnes im Weg gestanden, sie hätten das Wunder der Weihnacht nicht erkannt.

“Weihnacht’ wird es ganz bestimmt, solang’ noch Wunder möglich sind.” Dieser Ruf ist aktueller denn je, denn so wie den Hirten ergeht es auch uns. Wie viele kleine und große Wunder verpassen wir, weil wir eine genaue Vorstellung davon haben, wie das Wunder aussehen und welches Wunder geschehen soll.

Lassen wir uns also vom Weihnachtsfest die Augen öffnen, damit wir die Wunder sehen, die wir nicht erwarten und die ganz anders sind als unsere Vorstellungen. Dann kann Weihnachten werden, heute, jetzt und hier.

Christian Schulze

Schulwallfahrten

Zu Beginn jedes Schuljahres ist die gesamte Schulgemeinde eingeladen, an der Wallfahrt zur Bruder-Klaus- Kapelle teilzunehmen.

Bericht Schulwallfahrt 2019

Am 14. September machten sich gut dreißig Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums Marienschule auf den Weg zur Bruder Klaus-Kapelle in Wachendorf. Die 2007 von dem Schweizer Architekten Peter Zumthor errichtete Kapelle ist ein kunsthistorisch herausragendes Beispiel für modernen Sakralbau.

Pfarrer Perez-Perez und Diakon Winkeler begleiteten die zweite Wallfahrt der Marienschule.

An verschiedenen Stationen hielten die Wallfahrer inne, um durch Impulse, Gebete und Gesänge den Weg zur Kapelle zu einem echten geistlichen Erlebnis werden zu lassen.

So legten sie an der ersten Station Steine als Symbol für alles Schwere, alle Sorgen und alle Nöte auf einen kleinen Haufen und ließen diese dort zurück. Von dort aus ging es, angeregt durch eine Geschichte, weiter Richtung Kapelle. Ein reger Austausch prägte die zweite Etappe.

Nach einem kurzen Stopp legten die Teilnehmer das letzte Wegstück im Schweigen zurück. Jeder konnte seinen Gedanken nachgehen, beten, die Ruhe genießen,…

An der Kapelle angekommen feierten die Wallfahrer gemeinsam die Heilige Messe, dankten Gott und legten ihm ihre persönlichen Anliegen ans Herz.

Nach der geistigen Stärkung gab es zum Abschluss ein uriges Picknick, zu dem alle etwas beigesteuert hatten.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es auch im kommenden Jahr eine Schulwallfahrt geben soll, zu der weitere Personen herzlich willkommen sind.

Christian Schulze

Bericht Schulwallfahrt 2018

Schulwallfahrt der Marienschule zur Bruder Klaus-Kapelle in Wachendorf

Am 1. September machten sich gut vierzig Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums Marienschule auf den Weg zur Bruder Klaus-Kapelle in Wachendorf. Die 2007 von dem Schweizer Architekten Peter Zumthor errichtete Kapelle ist ein kunsthistorisch herausragendes Beispiel für modernen Sakralbau.

An verschiedenen Stationen hielten die Wallfahrer inne, um durch Impulse, Gebete und Gesänge den Weg zur Kapelle zu einem echten geistlichen Erlebnis werden zu lassen.

„Warum machst du dich an einem Samstag auf den Weg?“ „Mit wem bist du unterwegs?“ „Wo hast du Gott schon einmal gespürt?“ „Was gibt mir Halt?“ – Diesen und anderen Fragen gingen die Wallfahrer nach. Im Rosenkranzgebet empfahlen sie die Schule Maria, der Namensgeberin der Marienschule, an.

Begleitet wurde die Wallfahrt von Pfarrer Tobias Schwaderlapp, Diözesanjugendseelsorger im Erzbistum Köln, der am Ende des Weges mit den Teilnehmern an der Kapelle die Heilige Messe unter freiem Himmel feierte.

Nach der geistigen Stärkung gab es zum Abschluss ein uriges Picknick, zu dem alle etwas beigesteuert hatten.

Alle Wallfahrer waren begeistert von der körperlichen sowie geistig-geistlichen Herausforderung und fragten schon vor dem Erreichen der Kapelle nach einer Wiederholung im kommenden Jahr.

Uta Söder

Was sonst geschieht

Schulgottesdienst mit Kollekte für die Euskirchener Tafel

Unter dem Motto „Die Kunst des Verzeihens“ fand am 22. März in der Herz-Jesu Kirche der ökumenische Schulgottesdienst zur Fasten- und Osterzeit der Marienschule statt, den die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8c gemeinsam mit Frau Söder vorbereitet hatten.

Wie schwierig es oft ist jemandem zu verzeihen, der einen geärgert, beleidigt oder verletzt hat, wurde im Gottesdienst anhand von selbstgeschriebenen Texten, eines Schrifttextes (Mt 7,1-5) und seiner Auslegung dargestellt und erläutert.

Nach gemeinsamem Beten und Singen wurden am Ende alle Gottesdienstbesucher gebeten in einer Kollekte Geld für die „Tafel Euskirchen e.V.“ zu spenden. Das gesammelte Geld haben die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Religionsstunde am 11.04.2018 der Euskirchener Tafel in deren Räumlichkeiten an die Vorsitzende Frau Görgen und die Geschäftsführerin Frau Manhella persönlich überreicht. Die beiden freuten sich sehr über die finanzielle Unterstützung und erklärten den Marienschülern, wie und auf welche Art und Weise die „Tafel“ Bedürftige unterstützt bzw. arbeitet. Davon waren am Ende alle sehr beeindruckt.

Uta Söder

Erntedank – Gott danken und mit den Nächsten teilen

 Am Donnerstag, 10. Oktober 2019, feierte die Schulgemeinde der Marienschule den Erntedankgottesdienst. Pfarrer Perez Perez erinnerte an den Wert des Wortes „Danke“. Dank für die Familie, für Freunde, für die tägliche Nahrung, für Frieden, eine gute Schule – für so viele Dinge können wir dankbar sein. Die Dankbarkeit ruft uns auf zum Teilen mit dem Nächsten. Um dieses Teilen greifbar werden zu lassen, hatten die Marienschüler Lebensmittel für die SuppenKirche der Evangelischen Kirchengemeinde gesammelt. Nudeln, Reis, Kaffee, Kekse und vieles mehr brachten sie im Gottesdienst zum Altar. In der Suppenkirche (https://www.ev-kirche-euskirchen.de/ehrenamt/aktiv-sozial/suppenkirche/) werden jeden Donnerstag einhundert Menschen am gedeckten Tisch zum Mittagessen eingeladen. Von den Spenden der Schüler und Lehrer wird eine solche Mahlzeit zubereitet.

In den Fürbitten wandten wir uns an Gott – mit Dank für die Ernte und der Bitte um das tägliche Brot für alle Menschen. Auch für die Opfer des Anschlags auf die Synagoge in Halle beteten wir.

Allen, die sich an der Kollekte beteiligt haben, sei von Herzen gedankt.

(Christian Schulze, Beauftragter für katholische Schulpastoral)

Religionskurse besuchten Lern- und Gedenkort Jawne in Köln

Auch in diesem Jahr beteiligen sich Schülerinnen und Schüler der Marienschule mit einem Beitrag an der Gedenkstunde der Stadt Euskirchen zur Reichspogromnacht. Um diesen Beitrag vorzubereiten, fuhren die Religionskurse von Frau Söder (Jahrgang 9) und Herrn Schulze (Einführungsphase) am 16. September nach Köln und besuchten dort den Lern- und Gedenkort Jawne, in dem an das ehemalige jüdische Gymnasium erinnert wird. Nach einer Führung über das Gelände berichtete Dr. Rainer Lemaire, der in der Ausstellung ehrenamtlich tätig ist, über die Geschichte der Schule. Anschließend arbeiteten die Marienschüler an Biographien ehemaliger Schülerinnen und Schüler der Jawne und tauschten sich darüber aus.

Berührt und beeindruckt zeigten sie sich von den Lebensgeschichten der jungen Menschen, deren Leben damals eine ganz andere, dramatische Wendung nahm.

Der Besuch bildet nun die Grundlage für die weitere Vorbereitung des Beitrags der Schule zum 9. November.

Christian Schulze

Besuch des Weihbischofs an der Marienschule

 Am 18.05.2015 war Weihbischof Ansgar Puff in unserer Schule in zwei Religionskursen der Q1 zu Besuch

Schon im Vorfeld hatten wir Schüler uns Fragen, Kritik und andere Anregungen für das Gespräch mit Ansgar Puff überlegt. So kamen Themen wie die Erscheinungsformen Gottes in der heutigen Zeit, Vorstellungen über das Leben nach dem Tod, aber auch konkretere Themen wie Abtreibung oder Zölibat zur Diskussion. Puff ging mit allen Fragen sehr offen und direkt um und erläuterte seine Meinung anhand anschaulicher Beispiele. Dabei erstaunte er uns oft mit Geschichten über sein eigenes Leben. Seine sympathische und witzige Art schufen eine sehr lockere und entspannte Atmosphäre.

Zwar zeigte sich Puff interessiert an Vorschlägen, wie die Kirche und die Bedeutung Jesu für junge Menschen attraktiver gemacht werden könnten, gleichzeitig betonte er aber auch die bestehende hohe Bedeutung der Kirche in der heutigen Gesellschaft. Nach seiner Meinung würden wir ohne die Kirche beinahe gar nichts über den christlichen Glauben und das Leben Jesu wissen.

Puff stellte des Weiteren klar, dass Gott trotz allen Wissens etwas Unbegreifliches bleibe. Gott habe sich uns in der Person Jesu offenbart. Er wolle mit uns kommunizieren und spricht so in allen Ereignissen, die passieren, zu uns, so Puff.

Letztendlich haben alle viele Informationen, Anregungen und Denkstoff aus der Gesprächsrunde mitgenommen und werden diese Begegnung in guter Erinnerung behalten.

Paula Sina (Q1)

 

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