Exkursion nach Brüssel

Mein Tag in Brüssel

Der Tag beginnt mit einer dreistündigen Busfahrt, auf der ich mir schon viele Gedanken über die Geschehnisse des Tages machte. Ich staunte über die großen und hohen Häuser in Brüssel, doch diese waren nichts im Vergleich zum Parlament.

Zuerst mussten wir durch eine Kontrolle, bis wir dann ins Parlamentarium gehen konnten. Viele Sachen kamen mir aus dem Unterricht bekannt vor. Ein Schaubild verdeutlichte mir besonders gut, wie die Abgeordneten im Parlament sitzen. Sie sitzen nämlich nicht nach Ländern sortiert, sondern nach der Ausrichtung der Parteien. Nach dem Besuch des Parlamentariums konnten wir uns in einem kleinen Café ein bisschen entspannen und uns über die vielen Informationen austauschen.
Danach ging es in ein anderes Gebäude zum Fototermin und somit auch zu einer erneuten Kontrolle.

© European Union 2019

Im darauf folgenden Interview mit Frau Verheyen, die sich aufgrund von Abstimmungen im Parlament verspätete, sprachen wir hauptsächlich über den Brexit; sowohl darüber, was sich für uns und die EU als auch was sich für Großbritannien ändert. Doch auch eine der Assistentinnen erzählte uns viel über ihren Job. Was mich sehr interessierte war, wie sie zu ihrem Job kam. Sie erklärte nämlich, dass es von großem Vorteil sei, sich für Sprachen zu unteressieren und es somit auch notwendig sei, mindestens zwei Sprachen flüssig sprechen zu können.
In der letzten Station, dem Parlament, überraschte mich besonders die Größe. Es war deutlich kleiner als ich erwartet hatte. Es saßen ungefähr 30 Leute im Parlament, was im Vergleich zu der eigentlichen Anzahl von 751 Abgeordneten recht wenig war. Sie sprachen über den Mord an einem Bürgermeister. Was auch dort nochmal deutlich wurde war, warum man sich nicht auf eine Sprache einigen sollte. Die vielen verschiedenen Sprachen zu hören, verdeutlichte mir nochmal, dass die EU die vielen verschiedenen Kulturen zusammenbringt und für Frieden sorgt.
Auf der Rückfahrt ging ich das Erlebte des Tages noch einmal im Kopf durch.

Friederike (Jgst.9, WPII EU)

Hier einige persönliche Meinungen zur Brüsselexkursion:

  • Mein persönliches Highlight der Exkursion ins Europaparlament war der Besuch im Plenarsaal. Zwar war es schade, dass so wenige Abgeordnete dort waren, aber es hat für mich gereicht, um die dort in der Luft liegende, „internationale“ Atmosphäre zu erleben. Angefangen bei den verschiedenen Sprachen der Redner*innen, bei denen man entweder die eigenen Fremdsprachenkenntnisse bemühen oder sich auf die Übersetzer*innen verlassen durfte, über die streng geregelten Abläufe, Redezeiten usw. bis hin zum erlebbar gemachten politischen Aufbau der Europäischen Union durch die Anwesenheit und Reden von Vertreter*innen des Europäischen Rats und der Kommission.
    Hätten wir die Diskussion und Abstimmung zur Venezuela-Krise am selben Abend abgewartet, hätten wir sicherlich auch ein „volles Haus“ erleben können, aber dafür passten die Diskussionsthemen während unseres Besuchs sehr gut zu den zuvor im Unterricht besprochenen Themen.“ – Linus (Q2; SoWi ZK)
  • Mein Highlight war die Plenarsitzung, da man da mal die Emotionen spüren und die politischen Reden anhören konnte.“ – Daniel & Daniel (9; WP2 EU)
  • Die Brüsselfahrt war hochinteressant und hat meinen politischen Horizont erweitert. Desweiteren wurden die EU und ihre Repräsentanten viel menschlicher und greifbarer für mich als Individuum.“ – Till (Q2; SoWi ZK)
  • Mein persönliches Highlight des Ausflugs war die Plenarsitzung. Es war interessant zu sehen, wie die ganzen Übersetzer arbeiten und verschiedene Stellungnahmen der Politiker zu hören.“ Melanie und Elisa (9; WP2 EU)
  • Insbesondere das Gespräch mit der Abgeordneten Verheyen veranschaulichte die Tätigkeiten des EU-Parlaments, und die Möglichkeit, die sich uns bot, im Plenarsaal Reden zu verfolgen, war sehr bereichernd. Dies machte die Vielfältigkeit Europas und die Vielseitigkeit der Meinungen, die vereint werden müssen, deutlich. Die Chance, diesem Austausch so nahe sein zu können, veränderte meinen Blick auf politische Konflikte innerhalb Europas“ – Rebecca (Q2; SoWi ZK)
  • Mein persönliches Highlight war das Zugucken im Plenarsaal. Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie dies abläuft und die vielen verschiedenen Sprachen zu hören und Menschen zu sehen. Also zusammenfassend war dies eine gute und neue Erfahrung, welche man nicht immer erlebt.“ – Celina (9; WP2 EU)
  • ,,Mein Interesse weckte vor allem das Parlamentarium, ein Museum, welches die Entstehung Europas in geschichtlicher, geographischer und politischer Form thematisiert. Vom zweiten Weltkrieg bis zur heutigen Lage wird der Entwicklungsprozess in moderner und graphischer Weise dort veranschaulicht, so dass vor allem junge Erwachsene für den Erhalt Europas begeistert werden können. Genauso verdeutlichte das Gespräch mit der Europa-Abgeordneten, Frau Verheyen, die vielen Möglichkeiten, die die Europäische Union für die Menschen geschaffen hat, um ein leichteres Leben innerhalb ihrer Grenzen zu ermöglichen. Probleme sowie Hindernisse sollen gemeinschaftlich gelöst werden, um langfristig den europäischen Frieden zu sichern, selbst wenn gegenseitige Kompromisse dabei eingegangen werden müssen. Ebenfalls durften wir einen kurzen, jedoch sehenswerten Einblick in eine politische Diskussion im Parlamentssaal erhaschen, die zeigte, wie weit politische Meinungen zu einem Themenfeld auseinander gehen können. “ – Ana (Q2; SoWi ZK)
  • Mein persönliches Highlight in Brüssel war das Zugucken im Parlament. Die vielen verschiedenen Sprachen zu hören sowie zu sehen, wie die Abgeordneten versuchten, andere von ihrer Meinung zu überzeugen. Auch die Übersetzer in Aktion zu sehen, inspirierte mich sehr. Ich fand es schade, dass uns der Einblick ins Parlament nur so kurz gewährt war.“ – Friederike (9; WP2 EU)
  • An der Brüsselexkursion hat mir am meisten das interaktive Museum gefallen, in dem man sich frei bewegen konnte. Auch das Gespräch mit Frau Verheyen war sehr interessant, nur die Plenarsitzung war leider nicht gut besucht.“ – Annalena (Q2; SoWi ZK)
  • Mein persönliches Highlight war die Plenarsitzung, da man sowas nicht jeden Tag erlebt und es spannend ist, den Politikern zuzuhören, da man sonst sowas nicht miterleben kann.“ – Jana (9; WP2 EU)
  • Bei der Fahrt nach Brüssel fand ich das Gespräch mit Frau Verheyen, in dem sie wichtige aktuelle Fragen der Außenpolitik beantwortet hat, sehr inspirierend und informativ. Auch das Miterleben einer Plenarsitzung mit den Abgeordneten der verschiedenen Parteien war für mich sehr interessant. – Franziska (Q2; SoWi ZK)
  • Mein persönliches Highlight an dem Tag in Brüssel war der Besuch im Plenarsaal, welcher sehr interessant war, da man beobachten konnte, welche Argumente zu einzelnen Themen aufgeführt wurden. Außerdem war es sehr interessant, in wie vielen verschiedenen Sprachen dort gesprochen werden.“ – Annabelle (9; WP2 EU)
  • An der Brüsselfahrt am 30.01.2019 hat mir am besten das Gespräch mit der Europa-Abgeordneten Frau Verheyen gefallen. Es war interessant mit jemandem über aktuelle Themen zu sprechen, der direkt an der „Quelle“ sitzt. So haben wir ausführlich über das Thema Brexit diskutiert. Es war interessant zu hören, wie einzelne Politiker zu diesem Thema stehen und wie das Europa-Parlament voraussichtlich mit Großbritannien weiter verhandeln wird. Desweiteren war es interessant einen Einblick in das Arbeitsleben einer Europa-Abgeordneten zu bekommen.“ – Sarah (Q2; SoWi ZK)

Autor: Nicole Schuldt

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