Rundbrief vom 10. September

Rundbrief vom 10. September

Liebe Schulgemeinschaft,

durchaus ambivalent begann das Schuljahr 26/27: Während einige noch mit Nachprüfungen zu kämpfen hatten und dabei entweder Erfolgsmeldungen bejubeln durften oder Rückschläge zu verkraften hatten, starteten die meisten mit Schwung und guter Laune erholt in die neue Saison an unserer MSE.

Allen, wirklich allen wünsche ich ein gutes Schuljahr, in dem man die gesetzten Ziele erreicht, Freude am Tun und am Entdecken von Neuem spürt und viele, viele menschliche Begegnungen macht, die einen stärken und bereichern mögen.

Das macht Schule letztlich aus, die Neugier auf die Welt, die Leidenschaft sich ausprobieren zu wollen sowie der Kontakt mit echten Menschen statt digitaler Versprechungen und Verlockungen, die meist doch in der Einsamkeit münden.

Mein persönlicher Auftakt in das neue Schuljahr war dank einiger sehr zugewandter, zielführender und konstruktiver Konferenzen mit den verschieden Gremien der Schule sowie mit dem Gesamtkollegium außergewöhnlich gut. In den rund 10 Tagen vor dem Schulstart wurde schon so vieles auf den Weg gebracht, besprochen, angeregt und organisiert, dass es eine Freude war und ich spüre einen großen Zusammenhalt und viel Rückenwind für die kommenden Wochen und Monate.

Eine solche positive Energie unseres Kollegiums von über 90 Menschen, die ich für nicht selbstverständlich erachte, trägt dann mit Sicherheit zur Atmosphäre im Haus bei, das unsere Jugendlichen nun seit letzten Mittwoch wieder begrüßen darf.

Dafür möchte ich mich mal ausdrücklich bedanken.

Aber so richtig schön ist es erst wieder seit der Rückkehr unserer Jugendlichen, garniert mit dem ersten richtigen, offiziellen Aufschlag unserer neuen Jahrgangsstufe 5!

Dieses Gebrumme und Gesumme, dieses freudige Lachen, dieses aufgeregte aufeinander zu flattern der ersten Minuten und Tage zu Beginn eines Schuljahres ist einmalig, da spürt man eine Energie und Kraft, die mitreißend ist – und die natürlich auch für einen Alltag, der kommen wird, etwas kanalisiert werden sollte…

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, wird sind nun „vollgelaufen“, was nicht schön klingt und einfach nur die Tatsache beschreibt, dass die Gymnasien auch wieder neun Jahrgänge beherbergen.

Bei nun rund 1150 Menschen in und an der Marienschule ist es umso wichtiger, dass wir alle uns an klare, transparente und gut kommunizierte Regeln und Absprachen halten und auch wissen, an wen man sich in bestimmten Fällen wenden kann, wenn was nicht klappt oder einen Sorgen treiben.

Zum einen wurden von uns in den ersten Klassenleitungs- und Jahrgangsstufenstunden viele Absprachen wiederholt oder neue Vorgaben thematisiert ( z.B. motorisierte Gefährte wie E-Roller müssen auf dem Schulgelände geschoben oder getragen werden…), zum anderen folgen wir dem Wunsch der Schülerinnen und Schüler, die in einer Abfrage formulierten, gerne klarer zu wissen, welche Anlaufstellen wir besitzen. Diesem Bedürfnis vieler folgen wir gerne und werden an dieser Stelle bis November deutlich besser werden.

Ich habe in diesem Schuljahr zum ersten Mal alle Jugendlichen in mehreren Wellen begrüßt und eingeladen, unser Schulleben bitte mitzutragen und mit zu beeinflussen und diese Einladung spreche ich auch Ihnen als Eltern gegenüber aus. Wir alle sind MSE.

Wir alle prägen mit unserem Handeln, unseren Ideen, unserer Laune und unserer Kommunikation unser Schulleben an der MSE und können uns somit hoffentlich positiv einbringen, immer mit dem Ziel, die bestmögliche Schule für alle zu sein.

Dass es da auch mal zu Problemen kommt in einem gymnasialen, leistungsorientierten Institut, dass es mal Streit gibt, dass Fehler gemacht werden, dass manche auch mal Ziele nicht erreichen, das gehört zu einem so großen Betrieb auf engem Raum auch dazu; gerade dann wird es darauf ankommen, wie wir im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen miteinander umgehen und Lösungen für Probleme finden. Hier zeigt sich dann wohl der wirklich Zusammenhalt und in diesen schwierigeren Momenten offenbart sich ein vertrauensvolles Verhältnis, das Grundvoraussetzung für Pädagogik und Erziehung ist. Mangelt es da, sollte man reden.

Schule heißt für Jugendliche, sich auszuprobieren, auch mal zu opponieren, auch mal zu provozieren, um Grenzen auszuloten. Aber bestimmte Dinge gehen einfach nicht und wenn dauerhaft Grenzüberschreitungen zu finden sind, müssen Lösungen gefunden werden. Eine Gemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, wie sie mit den Schwächeren umgeht, zeigt sich im engagierten, immer auch wohlmeinenden, toleranten Miteinander und im reflektierten Menschsein.

Hier dürfen Erwachsene bitte Vorbilder sein. Es geht mit dem Grüßen am Morgen los, geht über das Benehmen auf dem Parkplatz weiter (erste Konfrontation letzten Mittwoch am ersten Schultag!) bis hin zu der Art, wie man übereinander im Lehrerzimmer oder in elterlichen Whatsapp-Gruppen spricht oder wie man sich auf Elternsprechtagen begegnet.

Vieles läuft an unserer MSE aber auch wirklich richtig gut und ich bin sehr froh über einen großen Zusammenhalt und viel positive Energie, die unserem Motto „Leben, lernen, leisten!“ gerecht wird.

Lasst uns und lassen Sie uns weiter jeden Tag daran, dass die MSE unsere MSE ist und wir alle gemeinsam einen guten Weg finden, um unseren Jugendlichen, um die es im Kern immer geht, beste Ausbildungsmöglichkeit zu eröffnen.

Ein schönes Beispiel für gelungene Kooperation ist sicher auch der erste Schüler-Eltern-Lehrer-Arbeitskreis, der zum Thema Gesundheit bereits stattgefunden hat.

Abschließend noch ein paar Hinweise und Termine:

Der nächste Online-Elternabend von Frau Houf findet statt am 29.09.26 um 19 Uhr zum Thema „Roblox“

Hier der Link:

https://beteiligung.nrw.de/portal/kreis-euskirchen/beteiligung/themen/1028540

Wir suchen engagierte Eltern für unsere große Berufsorientierungsmesse, weitere Informationen über den Link:

Mit Unterstützung unseres Trägers konnten wir einige Bereiche der Schule enorm aufwerten: Wir haben einen neuen Fahrradunterstand und für viel Geld auch eine Sanierung der Außensportanlagen bekommen, danke an die Stadt Euskirchen! Auch zig neue Sitzmöglichkeiten wurden geschaffen, weitere werden folgen.

Danke auch an alle Eltern, die uns mit dem Solidarbeitrag, um den wir auch dieses Jahr wieder bitten, in die Lage versetzen, für die Kinder u.a. Wasserspender zu unterhalten, durch die jedes Schuljahr mehrere 10.000 Liter Wasser fließen! Auch das Obstangebot ist enorm, die Aktion ist ein absoluter Fruchtknaller und läuft schon wieder richtig gut an – super!

In der nächsten Woche sehen wir uns, dann finden unsere Elternabende statt – wir freuen uns darauf, weitere Informationen finden Sie über den Kalender auf der Homepage!

Herzliche Grüße, Ihr und euer Michael Mombaur