Rundbrief vom 3. März 2026

Rundbrief vom 3. März 2026

Liebe Schulgemeinschaft, liebe Freundinnen und Freunde der MSE!

Wir hatten zuletzt einige sehr verbindende, Gemeinschaft stiftende Erlebnisse, die uns als MSE bereichert haben. Da wäre vor allem eine sensationelle Skifreizeit unser Jahrgangsstufe 7: Die Jugendlichen und die begleitenden Lehrkräfte und Oberstufenschülerinnen und -Schüler waren begeistert, trotz einiger Stürze und eines Skiunfalls, den eine überforderte Dame provozierte, mit Gott sei Dank letztlich glimpflichem Ausgang; die Stimmung und der Zusammenhalt waren wohl außergewöhnlich gut und niemand vermisste sein Handy – auch eine schöne, wichtige Erkenntnis, dass die Dinger nicht glücklich machen, sondern der Mensch zählt.

Diese Skifreizeit ist in unserem Fahrtenprogramm von besonderer Bedeutung, da hier Begegnungen in besonderer Art über den einzelnen Klassenverband hinaus erfolgen und eine Stufe zusammenwächst!

Danke an die vielen Hände und Köpfe, die das alles planen, organisieren und vor Ort managen! Das ist nicht selbstverständlich!

https://www.marienschule-euskirchen.de/skifahrtberichte-aus-saalbach-hinterglemm-2026/

Spannende Erfahrungen machten zudem einige unserer Jugendlichen auf der „Schulbrücke“ Ende Januar und Anfang Februar. Der jährlich stattfindende Austausch junger Menschen aus ganz Europa ist sicher eine Bereicherung für deren Persönlichkeitsentwicklung und gleichzeitig werden Grenzen verschoben oder gar aufgelöst, zumindest in diesen Köpfen. Schön, wenn sich so Europa in den Herzen der Jugend ausbildet. Auch dieses kostbare Mosaiksteinchen der Europaschule Euskirchen will gepflegt und gehegt werden werden und ich hoffe, dass wir dieses oder ähnliche Angebote weiter ausbauen können.

Apropos Europa und Freundschaft: In den kommenden Tagen beginnt der deutsch-französische Austausch mit jeweiligen Besuchen in den befreundeten Partnerstädten, worauf wir uns sehr freuen. Wir hatten schon lange nicht mehr so viele Jugendliche, die daran teilnehmen und sich kennenlernen wollen!

Weitere Reisen standen zudem in den letzten Tagen an, zum einen waren unsere Musikerinnen und Musiker in Gemünd zu Probentagen aufgebrochen und verbrachten hier ebenso schöne wie intensive Stunden mit Musiknoten, Instrumenten und Freundinnen und Freunden; zum anderen war unsere Schulsanitäter-AG in Vogelsang in der DRK-Akademie zu einem Vortrag eingeladen, mit anschließendem Fluchtversuch aus dem DRK-Escaperoom, der glücklicherweise sowohl den super gelaunten, aufgeweckten Jugendlichen als auch den begleitenden Lehrern Wolter und Klose gelang und zu einem leckeren Mittagessen führte.

Den Abschluss bildete eine sensationell leidenschaftliche und mitreißende Führung von Thomas Moll durch das DRK-Museum, der von der Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes berichtete und regelrecht warb für eine mitmenschliche Welt, in der man die Hände reicht, zuhört und hilft, statt wegzusehen und wortlos aneinander vorbeizugehen!

Eine tolle Botschaft und ein toller Tag für eine ebenso tolle Truppe, die sich ganzjährig ohne viel Aufhebens für andere einsetzt und allen hilft, die Hilfe brauchen! Danke euch, liebe Sanis! Und danke ans DRK, das dieses Dankeschön mit unterstützte und so liebevoll bereitet hat!

Unsere Gemeinschaft, natürlich gerade auch unsere Schülerschaft braucht immer auch Schutz und Aufmerksamkeit, um sich entfalten und wohlfühlen zu können. Die MSE möchte eben auch ein sicherer Hafen sein und Geborgenheit ausstrahlen, wenn die Kinder das brauchen.

Deswegen machen wir uns viele Gedanken, wie wir auf Probleme reagieren können und wie wir präventiv wirken sollten, um für unsere Schülerinnen und Schüler da sein zu können. So planen wir laufend Workshops und Angebote zum Beispiel zur Drogenprävention, zur Stärkung der Persönlichkeit, zum eigenen Rollenverständnis oder zum Umgang mit digitalen Endgeräten, dem Zocken von Spielen oder zur Mobbingprävention.

Ziel ist dabei immer, das einzelne Kind stark zu machen, denn die Welt mit ihren Verlockungen und Fallstricken können wir nicht verbieten oder verändern, wir können nur versuchen, unsere jungen Menschen zu wappnen. Das gelingt natürlich im Idealfall grundsätzlich nur über die Zusammenarbeit mit einem ebenfalls starken, behütenden Elternhaus. Jede Kooperation im Sinne der Jugendlichen ist da Gold wert!

Am letzten Pädagogischen Tag haben wir uns bei einer phantastischem Schulung durch eine Expertin Ihres Faches mit einem Schutzkonzept befasst, an dem wir schon seit Monaten arbeiten und das stetig fortentwickelt wird.

Im Kern wollen wir in der MSE einen Raum schaffen, der unseren Anvertrauten die Möglichkeit gibt, immer dann eine helfende Hand zu erhalten, wenn man sie braucht.

Information der Schulleitung für die Eltern zum aktuellen Stand der Erstellung des schulischen Schutzkonzeptes

Gerne möchte ich über den aktuellen Stand der Entwicklung unseres schulischen Schutzkonzeptes informieren.

Ausgangspunkt für diesen Prozess ist die gesetzliche Verpflichtung aller Schulen, ein umfassendes Schutzkonzept zur Prävention und zum Umgang mit Gewalt sowie zur Sicherung des Kindeswohls zu entwickeln und verbindlich umzusetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich unsere Schule bereits frühzeitig auf den Weg gemacht, die notwendigen Strukturen nachhaltig aufzubauen.

Zu Beginn stand die Analyse der gesetzlichen Anforderungen sowie die gemeinsame Verständigung innerhalb der Schulgemeinschaft über Ziele, Inhalte und Verantwortlichkeiten. Anschließend wurden die erforderlichen schulischen Strukturen installiert. Dazu gehören unter anderem klar definierte Zuständigkeiten, feste Ansprechpersonen sowie verbindliche Verfahrenswege für Prävention und Intervention.

Ein zentraler Baustein des bisherigen Prozesses war die intensive Fortbildung des gesamten Kollegiums. In zwei umfangreichen und intensiven Fortbildungen haben sich die Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeitenden fachlich mit Themen wie Prävention, Grenzachtung, Handlungssicherheit im Verdachtsfall sowie einer schützenden Schulkultur auseinandergesetzt. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln und Handlungssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen.

Im nächsten Schritt steht nun die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Um ihre Perspektiven, Erfahrungen und Wahrnehmungen angemessen einzubeziehen, wird in Kürze eine interne, anonymisierte Umfrage über unser LMS durchgeführt.

Die Sicht der Schülerinnen und Schüler ist ein wesentlicher Bestandteil eines wirksamen Schutzkonzeptes, da sie wichtige Hinweise auf schulische Alltagssituationen und mögliche Entwicklungsbedarfe liefert. Die Auswertung der Befragung ist bis Ende März terminiert. Auf Grundlage der Ergebnisse werden anschließend weitere notwendige Schritte abgeleitet. Dazu zählen insbesondere die konkrete Ausarbeitung einzelner Bausteine des Schutzkonzeptes, mögliche Anpassungen schulischer Regelungen sowie die Planung weiterer Präventionsmaßnahmen.

Über die nächsten Entwicklungsschritte werde ich weiterhin informieren. Und ich danke meinem Team, das bei der Organisation der Maßnahme grandiose Arbeit leistet!

Abschließend danke ich noch allen Eltern, die weiterhin für die MSE-Schulgemeinschaft Obst zur Verfügung stellen, es ist phantastisch, wie viele da mitmachen und wir sehr das Angebot auch in der Breite genutzt wird!

https://www.marienschule-euskirchen.de/an-apple-a-day-still-makes-the-school-day-okay/

Herzliche Grüße, Ihr und euer

Michael Mombaur