Rundbrief vom 5. Januar 2026

Rundbrief vom 5. Januar 2026

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und liebe Kolleginnen und Kollegen sowie Freundinnen und Freunde der MSE,

ich wünsche allen ein gutes, glückliches, sinnreiches und vor allem gesundes Jahr 2026!

Es werden wieder die kleinen und großen Krisen kommen, die immer kommen; es werden uns wieder private und globale Missgeschicke, Unglücke und Hiobsbotschaften begegnen, weil auch diese eben zum Leben gehören, entscheidend ist aber wie ich und wir uns dann verhalten.

Lasst uns mutig und optimistisch sein und unseren Lebensbereich, den wir prägen können, gestalten und erobern, mit Herz, Hirn und Humor – das macht das Leben lebenswert.

Und lasst uns alle die vielen, vielen schönen, herzlichen, positiven und ermutigenden Farben des Lebens genießen, die es im Großen und Kleinen des Daseins eben auch immer gibt und auch sie wollen in der hektischen, lärmenden, sensationsheischenden medialen Welt wahrgenommen werden. Das müssen und können wir steuern und aus den „good news“ Kraft schöpfen – oder sie im Rahmen unserer Schulgemeinschaft gleich selber schreiben!

Ich freue mich jetzt schon auf die wiederbelebte MSE, auf gute Laune und Lachen, das Summen und Brausen, den Unterrichtsbeginn mit hoffentlich vielen, vielen guten Erfahrungen, Erkenntnissen und Entdeckungen, auf unser vielfältiges soziales Miteinander und gemeinschaftliches Schulleben, auf Reisen und Fahrten, Exkursionen und Feiern, auf die sportlichen und kulturellen Zusammentreffen sowie Wettbewerbe und weitere Unternehmungen – vieles wird los sein, so viel ist sicher!

Natürlich wird es im Alltag auch an der ein oder anderen Stelle wieder knarzen und ruckeln, völlig normal bei 1100 Menschen im Haus auf engstem Raum und so vielen, vielen Sorge tragenden, wohlmeinenden und meist zugewandten Eltern, die die Schule von zuhause begleiten. Wichtig bei Problemen ist eine gute Kommunikation, Offenheit und Vertrauen und das Bewusstmachen des gemeinsamen Ziels: Wir alle wollen pädagogische, inhaltliche und sozial-gemeinschaftliche Werte bei unseren Jugendlichen grundlegen und fördern, dazu gehört sicher auch mal ein Stopp oder ein Tadel, ein Mahnen und Einfangen und wenn man aus der Ferne etwas nicht versteht, ist der direkte Austausch wichtig und dann hoffentlich der Schulterschluss – denn ein Gegeneinander wird niemals zum Erfolg führen.

Unsere Gemeinschaft ist dann gut, wenn sie zusammenhält und wir alle uns auf das Wesentliche konzentrieren können, die Entwicklung unserer uns Anvertrauten. Die Basis dafür seien Respekt und Rücksichtnahme, Toleranz und ggf. Trost, Ermutigung und Ertüchtigung, Wertschätzung und der Wunsch nach Weiterentwicklung.

Genau diese Entwicklung des und der Einzelnen ist dabei ebenso wichtig wie die des Gymnasiums insgesamt – auch hier können wir alle zu einer guten Europaschule MSE mit ihren diversen Schwerpunkten und Herzstücken beitragen und an dieser Stelle sei unseren vielen Unterstützerinnen und Unterstützern und unseren Partnerinnen und Partnern im Umfeld gedankt, die unser engagiertes und leidenschaftliches Schulleben in der bekannten Art und Weise erst möglich machen und unseren Weg mit Rat und Tat begleiten. Es ist schön, sich als Schule so unterstützt fühlen zu können, zum Beispiel durch viele engagierte Eltern und Ehemalige, durch Firmen, Stiftungen und Einrichtungen, Institutionen wie den Kirchen, den Träger, die Stadt Euskirchen, den Förderverein und den Städtepartnerschaftsverein EU – Freundschaften machen vieles (für unsere Jugendlichen) möglich.

Schreiben wir die Geschichten des Jahres 2026 in diesem gemeinschaftlichen Geiste, dann wird es ein gutes für die MSE und ihre Schulgemeinde.

Es grüßt Sie und euch herzlich

Michael Mombaur