Probentage der MSE-Big Bands in Gemünd

Probentage der MSE-Big Bands in Gemünd

Bereits zum vierten Mal machten sich die Big Bands der Marienschule am 23. Februar zu einer zweitägigen Intensivprobenphase auf, um sich konzentriert auf ihr Frühjahrskonzert am 21. März
vorzubereiten. In diesem Jahr führte der Weg die PriMary Big Band und die MarysTones Big Band in die Jugendherberge zur Jugendherberge nach Gemünd.

Schon das Verladen des umfangreichen Equipments für zwei komplette Bands war eine kleine logistische Meisterleistung. Instrumente, Notenständer, Verstärker und Schlagzeugteile wurden
sorgfältig im Bus verstaut – am Ende so gründlich, dass zwei Lehrkräfte kurzerhand auf dem Notsitz im vorderen Bereich Platz nehmen mussten, weil tatsächlich jeder andere Sitz belegt war.

In Gemünd angekommen hieß es zunächst: ausladen, schleppen, aufbauen. Pünktlich um 10:30 Uhr begann die erste Probephase. Mit viel Konzentration und hörbarer Begeisterung arbeiteten die jungen Musikerinnen und Musiker an ihrem Repertoire. Auch nach dem Mittagessen wurde intensiv weitergeprobt. Selbst am Abend erklangen noch Bläsersätze und Rhythmusgrooves durch die Räume der Jugendherberge – nur unterbrochen vom Beziehen der Zimmer und einer kurzen Einheit an der frischen Luft, um neue Energie zu tanken.

Ein fester Bestandteil der Probetage ist mittlerweile das traditionelle „Capture the Flag“-Spiel, bei dem die beiden Bigbands gegeneinander antreten und noch einmal Teamgeist auf ganz andere
Weise gefragt ist. Den musikalischen Tag rundete schließlich eine gemeinsame Spielrunde ab, bevor gegen 22:00 Uhr Nachtruhe einkehrte.

Am Dienstagmorgen ging es direkt nach dem Frühstück weiter mit der nächsten Probephase bis 12:00 Uhr. Nach dem Mittagessen präsentierten sich die jungen Musikerinnen und Musiker
gegenseitig die erarbeiteten Stücke – eine schöne Gelegenheit, Fortschritte hörbar zu machen und sich gegenseitig zu motivieren. Anschließend wurde erneut alles verpackt, eingeladen und die
Rückreise angetreten.

Wieder an der Marienschule angekommen, musste das gesamte Equipment ausgeladen und verstaut werden, bevor schließlich rund 50 müde, aber zufriedene Musikerinnen und Musiker den Heimweg antraten. Zwei intensive, musikalisch erfüllte Tage gingen damit zu Ende. Und so mancher Jugendliche wird sich vermutlich gedacht haben, dass ein regulärer Schultag meistens doch deutlich entspannter ist als ein Probentag in Gemünd.