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Marienschüler gewinnen Reise nach Russland

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Marienschüler gewinnen Reise nach Russland

Am 27.09.2019 richtete die Marienschule Euskirchen die Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch Lernen“ aus. Insgesamt acht Teams aus NRW und Rheinland-Pfalz, jeweils bestehend aus einem Russisch-Könner und einem Russisch-Nichtkönner, fanden sich an diesem Tag gegen 10 Uhr in unserer Schule ein. Nach einer kurzen Begrüßung und Einstimmung auf das Spiel „New Amici“, bei dem es um das Übersetzen von Vokabeln und Sätzen geht, fingen die Spielrunden an, die an Tischen mit je zwei Teams ausgetragen wurden. Nachdem zwei Runden gespielt worden waren, standen die Finalisten sowie die Teams, die um den dritten und vierten Platz kämpfen würden, fest. Um den Spielenden eine kleine Pause zu ermöglichen, wurden wir von den Russisch-Schülerinnen und -Schülern unserer Schule mit teils typisch russischen Köstlichkeiten verpflegt. Um 12 Uhr begannen dann die beiden finalen Spiele, bei denen wir, Viktoria Hartmann und Julian Jung (beide Q2), uns gegen unsere Kontrahenten durchsetzen konnten und die Einladung zum Bundesfinale im Europapark Rust gewannen.

Vom 01. bis 03.11.2019 fand dann das Finale des Bundescups „Spielend Russisch Lernen“, an dem in diesem Jahr mehr als 4.200 Schülerinnen und Schüler von 202 Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen hatten, im Europapark Rust statt. Dieser Wettbewerb wurde nun zum zwölften Mal vom Deutsch-Russischen Forum e.V. organisiert.

Wir, Viktoria Hartmann, Julian Jung und unsere begleitende Lehrerin Frau Hoffmann, reisten an Allerheiligen frühzeitig an und konnten so bereits den ein oder anderen Blick auf die Attraktionen des Freizeitparks werfen. Nachdem alle 18 Teams im Hotel „El Andaluz“ eingecheckt hatten und man sich mit seinen Zimmernachbarn bekannt gemacht hatte, trafen sich alle zur ausgiebigen Stärkung im dortigen Restaurant, damit am nächsten Tag die Spiele voller Energie ausgetragen werden konnten.

Der Samstag begann nach dem Frühstück mit einer Rundfahrt durch den Europapark. Wir bekamen einen Eindruck der großen Fläche des Freizeitparks, bevor wir von den Ausrichtenden des Bundescups sowie den Sponsoren dieses Events begrüßt wurden. Danach wurde es mit dem Beginn der Spielrunden ernst. Von ca. 10 Uhr bis 12 Uhr wurde mit rauchenden Köpfen um die ersten vier Plätze gespielt, wobei wir es erneut schafften, weiterzukommen. Während des anschließenden Mittagessens kam man mit den anderen Teams ins Gespräch und es entstanden rege Unterhaltungen, ehe die besten vier Spielteams um 14 Uhr erneut um ihr Weiterkommen spielen mussten, wobei sich entschied, wer im am nächsten Tag stattfindenden Finale spielen würde und wer an diesem Tag noch Platz 3 und 4 belegen würde. Da wir auch in dieser Spielrunde überzeugen konnten, hatten wir am Nachmittag Zeit, mit unseren neu gewonnenen Bekanntschaften den Europapark nun voll auszukosten. Achterbahnfahrten durften dabei natürlich nicht fehlen. Am Abend gab es dann noch einen weiteren Programmpunkt, der sich an das leckere Abendessen anschloss: eine Nachtwanderung durch das mittelalterliche Freiburg im Breisgau, während derer uns die Geschichte der Hexenverbrennungen in dieser Stadt näher gebracht wurde.

Am letzten Tag hieß es dann bereits Koffer packen und für uns sowie das Team aus der Schweiz, das uns im Finale gegenüberstehen würde, sich mental auf das Endspiel vorzubereiten, das in der Erlebniswelt von GAZPROM Germania stattfand. Unter den wachsamen Augen der anderen Teams, der russischen Konsulin aus Frankfurt, Vertreterinnen und Vertretern der Sponsoren und sogar des Bildungsministers Baden-Württembergs hatten die Schweizerinnen und wir mit der Nervosität zu kämpfen. Letztlich entschieden wir, Viktoria Hartmann und Julian Jung, das Finale für uns, womit wir eine 8-tägige Reise in die russischen Metropolen Moskau und Sankt Petersburg gewonnen haben. Auch Platz 2 aus der Schweiz und Platz 3, der an das Team aus Burg in Sachsen-Anhalt ging, haben Reisen nach Russland gewonnen. Nach einer aufregenden Sonderfahrt mit dem Bluefire Megacoaster nahmen alle Teams eine wohlverdiente Stärkung zu sich, bevor sie peu à peu zur Heimreise aufbrechen mussten. Am Nachmittag ging es dann auch für uns mit unvergesslichen Erinnerungen und neuen Kontakten zurück nach Euskirchen.

alle Fotos: (c) Bernhard Rein

Verfasst von Viktoria Hartmann und Julian Jung