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Theater-MSE zeigt "Kabale und Liebe" Drucken
Friday, 8. May 2009, 19:30 - 21:30 Aufrufe : 903
Kabale und Liebe an der Marienschule - Schillers Variante von Romeo und Julia -

Karten (4/6 €) gibt es im Sekretariat der MSE und an der Abendkasse.
 
Deine Limonade wurde in der Hölle gewürzt! Ferdinands Warnung kommt spät, Luise hat das Glas schon an den Lippen, das tödliche Gift schon Witterung aufgenommen. Endet so die große Liebe?

Dabei könnte alles so einfach sein: Luise und Ferdinand sind jung und sehr verliebt, ein schönes Paar. Wären da nicht die äußeren Umstände: Er ist adlig, Sohn des Präsidenten, sie die Tochter eines einfachen Musikers. Doch Ferdinand hält nichts von Standesunterschieden. Für ihn zählt nur die Liebe.

Der Vater aber hat ganz andere Pläne für und mit Ferdinand. Er hat ihn praktisch schon verheiratet. Mit der Geliebten des Fürsten, damit er seinen politischen Einfluss behält. Wen interessiert schon nutzlose Liebe, wenn es um Macht geht?

Der Präsident setzt alles daran, die Liebe des jungen Paares zu zerstören, um seine Ziele zu erreichen. Über allem steht die Frage, was stärker ist, die politische Intrige, die Kabale, oder die Liebe.
 

Spannend geht es zu in Schillers Drama, das die Theater-AG der MSE ab dem 8. Mai in drei Aufführungen zeigen wird. Seit Oktober proben die jungen Darsteller unter der Regie von Lehrer Jürgen Bönsch.

Der Text wurde nach Kräften entstaubt und gekürzt. Von ursprünglich vier bleiben zwei Stunden Spielzeit übrig. Und die haben es in sich; eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit allem, was Theater spannend macht: eine packende Handlung, tolle Figuren, große Gefühle, rücksichtsloser Egoismus, Kampfszenen, aber auch ganz stille und ergreifende Momente. Nicht von ungefähr gilt „Kabale und Liebe“ als deutsches Gegenstück zu „Romeo und Julia“.

Nicht nur Lilly Münch und Arjan Stockhausen als Liebespaar, auch alle anderen Mitwirkenden proben und werken inzwischen selbst an den Wochenenden, um die großen Herausforderungen zu meistern, die Schillers legendäres Stück ihnen abverlangt.

Und ob am Ende doch die Liebe stärker sein wird als das rücksichtslose Machtstreben eines gefühlskalten Vaters, kann man am 08., 10. und 15. Mai jeweils um 19.30 in der Marienschule miterleben.

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