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29.04.2013 - Kursfahrt nach Paris – Highspeed-Besichtigung der Stadt der Liebe - Am Samstag, dem 02. März 2013, ist der Grundkurs von Frau Gröger aus der Jahrgangsstufe 11 zusammen mit Herrn Kaiser, der mit seiner Baskenmütze auf dem Kopf ein wenig französisches Flair versprühte, und Frau Knieß nach Paris gefahren. von Véronique (Q1)
Um 6 Uhr morgens standen wir alle vor der MSE versammelt und freuten uns trotz der frühen Stunde auf einen unvergesslichen Kurztrip nach Paris. Nachdem der Reisebus zunächst einmal an uns vorbeigefahren war, konnten wir 10 Minuten später als geplant abfahren. Ein kurzer Zwischenstopp zum Buswechsel in Aachen und dann konnte es sozusagen wirklich losgehen.
Bei unserer Ankunft in Paris waren wir alle schockiert, denn die Pariser Vororte waren ein Schaubild des Grauens: Baracken, Müll, Zeltstädte. Wir kamen uns vor wie in dem Drehbuch, das wir erst ein bis zwei Monate vorher im Unterricht besprochen hatten: La Haine. Im extremen Kontrast dazu lugte schon hinter den Hochhäusern Sacré-Cœur hervor. Schließlich kamen wir an unserem Hotel an und bezogen erst einmal unsere Zimmer – zunächst eher weniger erfolgreich, denn die elektronischen Türöffner streikten. Doch dieses Problem wurde schnell behoben und bald sollte auch schon die Stadtrundfahrt folgen. Als endlich alle im Bus angekommen waren, der uns durch Paris bringen sollte, war die Aufregung groß, und das zu Recht: Beginnend mit dem Arc de Triomphe fuhren wir an sämtlichen Sehenswürdigkeiten, die Paris zu bieten hat, vorbei und wurden dabei mit vielen interessanten Informationen von unseren Reiseleitern versorgt und legten auch kleine Fotostopps ein, z. B. an der Opéra Garnier oder am Eiffelturm. Im Anschluss an unsere Tour durften wir Paris in kleinen Gruppen erobern. Viele schlenderten auch einfach nur die Champs-Elysées entlang. Auch die Métro wurde eingehend getestet. Viertel nach elf war der verabredete Zeit- und Treffpunkt am Arc de Triomphe, doch leider schafften es einige von uns, sich im abendlichen Paris zu verlaufen. Zu unserer Entschuldigung sei an dieser Stelle angemerkt, dass Pariser Autokreisel sehr trügerisch und tückisch sind, vor allem im Dunkeln, zudem ist es manchmal schwierig, gleichzeitig dieselbe Métro zu erwischen und auch der nachts glitzernde Eifelturm fasziniert, sodass man die Zeit vergisst. Viertel vor zwölf kamen wir aber alle wieder heil am Hotel an. Und so endete unser erster Tag gegen Mitternacht in Paris – offiziell… Am nächsten Morgen war um neun Uhr großes Koffer- bzw. Tascheneinladen angesagt und danach kamen wir auf unserem Weg zum Cimetière de Picpus über die Place des Vosges und eine stillgelegte Eisenbahnstrecke, die über die Dächer von Paris führte. Die Aussicht war einmalig und man konnte – als positiven Nebeneffekt – die Marathonläufer beobachten, denn zufälligerweise fand am Sonntag ein Marathon statt. Nach der Friedhofsbesichtigung stärkten wir uns noch kurz und traten dann den Weg nach Hause an. Alles in allem hatte wohl jeder von uns ein einmaliges Erlebnis in Paris.
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29.04.2013 - Gemeinsam Lernen mit vollem Körpereinsatz - Die Marienschule Euskirchen pflegt eine erfolgreiche Lernpartnerschaft mit der Max-Ernst-Schule des LVRvon Maria Joachimsmeier
„Hallo“ und „Wie geht´s“ sagen, ja sogar applaudieren – und das alles ohne ein einziges Geräusch zu machen? Für immer mehr Schülerinnen und Schüler der Marienschule ist das kein Problem: Bei der Lernpartnerschaft mit der Max-Ernst-Schule für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche erfolgt die Kommunikation mit vollem Körpereinsatz.  Der Ball rollt über das Feld, wechselt in schnellem Tempo zwischen den zwölf Spielern hin und her, die von zahlreichen Zuschauern am Spielfeldrand angefeuert werden. Dass nur einige der Fußballer den Jubel hören oder das Aufprallen des Balles, ist nicht zu erkennen. Genau wie die Tatsache, dass gar nicht alle Teammitglieder gemeinsam auf eine Schule gehen, ja sich teilweise eben erst kennengelernt haben: Es ist die Fußballbegeisterung, die die Spieler vereint – über alle scheinbaren Grenzen hinweg. Grenzen überwinden, genau das ist das Ziel der Lernpartnerschaft, die seit dem Jahr 2004 zwischen der Marienschule, der Max-Ernst-Schule und der Krankenkasse AOK Euskirchen besteht. „Im Zuge der Umstellung auf den Ganztagsunterricht ist an der Marienschule das soziale Lernen besonders in den Fokus gerückt“, sagt Lehrerin Alexandra Vogel, die das Projekt auf Seiten der Marienschule betreut. Die Möglichkeit einer integrativen Zusammenarbeit wird deshalb sehr begrüßt – auch von Seiten der Max-Ernst-Schule, deren Schulleiterin Maria Niefindt das Projekt ebenfalls sehr unterstützt. Schwerpunkte dieser Partnerschaft sind die Fächer Musik und Sport, in denen im Wechsel gemeinsam Projekte durchgeführt werden. Mindestens einmal pro Halbjahr, so ist es eigentlich geplant. In der Realität aber sind die Unternehmungen inzwischen so vielfältig, dass zwei Termine im Jahr nicht mehr ausreichen: Gemeinsame Tai-Bo-Kurse gehören dabei genauso zum Programm wie das Bewältigen von speziellen Hindernisparcours, zusammen Musizieren oder „Stomp“, ein stampfender Tanz mit Besen. Dass hörgeschädigte Jugendliche genauso gerne tanzen und selbst Musik machen, wie alle anderen, war nur eins der vielen Dinge, die die Schüler der Marienschule in der Partnerschaft gelernt haben: „Vor jedem Treffen gehe ich in die beteiligten Klassen und übe mit ihnen einige einfache Gebärden ein“, sagt Alexandra Vogel. Die Schüler seien dabei immer begeistert bei der Sache, und einige sogar schon ziemlich gut in der Kommunikation mit vollem Körpereinsatz: „Wir verstehen uns mit Händen und Füßen und überhaupt...“ erzählt Michel aus der Klasse 8d, die schon seit fast vier Jahren an der Partnerschaft teilnimmt. „Berührungsängste gibt es da gar nicht mehr“, sagt auch Alexandra Vogel. Damit die auch gar nicht erst aufkommen, werden die Schüler beider Schulen bei den Projekten grundsätzlich gemischt: So wurde auch jetzt bei dem Fußballturnier, zu dem die Max-Ernst-Schule die Marienschüler eingeladen hatte, die Zusammensetzung der Teams vom Zufall bestimmt und nicht von der Schulform. Sechs Mannschaften mit jeweils sechs Spielern wurden im Vorfeld ausgelost und traten dann im Turnier gegeneinander an, wobei das Miteinander im Vordergrund stand und natürlich das Vergnügen. „ Es ist immer wieder schön mit den Schülern der Max-Ernst-Schule Sport zu machen. Wir würden jederzeit wiederkommen“ sagt Lukas aus der 8d, und Olaf ergänzt „ Mit der Integration ist genauso wie beim Fußball, am besten spielt man im Team“. Teilnahmemedaillien gibt es dann hinterher für alle, gesponsert von der AOK, bei der Jochen Gisbertz die Lernpartnerschaft betreut. Einen richtigen Wanderpokal hat der Lernpartner für die gemeinsamen Basketballturniere zur Verfügung gestellt. Erst in der vergangenen Woche hatte die Marienschule wieder zum Körbewerfen geladen, organisiert von Sportlehrerin Sonja Neumann. Auch bei der sogenannten „Integratour“ haben die Schüler der Marienschule und der Max-Ernst-Schule schon dreimal gemeinsam teilgenommen: dem Schüler-Staffellauf des Landesverband Rheinland. Dabei warben sie gemeinsam für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Handicap, und gingen dabei selbst mit gutem Beispiel voran. Und wie geht es weiter? Schon am 16. Mai steht der nächste gemeinsame Termin an: Wie auch schon in den vergangenen Jahren findet ein vom Kreis-Sport-Bund veranstalteter Tai-Bo-Kurs für Schülerinnen und Schüler beider Schulen statt. Auch ein gemeinsamer Gottesdienst ist geplant. Und ganz bestimmt wird auch bald wieder der Ball über das Feld rollen – gemeinsam gekickt von Schülerinnen und Schülern, die einfach gerne Fußball spielen. |
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28.04.2013 - Schmiedin oder Fernsehfrau - Schülerinnen der Marienschule besuchten am Girls´Day den Düsseldorfer Landtag
„Ich fand´s cool!“ Das Urteil von Sika aus der 8a ist eindeutig: Der Girls´Day war in diesem Jahr ein voller Erfolg. 24 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 der Marienschule besuchten am Montag (22. April) den Düsseldorfer Landtag – und wollten am Ende gar nicht mehr weg.von M. Joachimsmeier
 Mädchen aus ganz Nordrhein-Westfalen waren auf Einladung der Landtagspräsidentin Carina Gödeke und der im Landtag vertretenden Fraktionen zum Girls´Day nach Düsseldorf gekommen – und durften zur Begrüßung direkt mal selbst auf den Stühlen des Plenarsaals Platz nehmen, auf welchen sonst die großen und kleinen Entscheidungen für das Bundesland getroffen werden. Die Schülerinnen der Marienschule wurden dabei von Ingo Wolf empfangen – von 2005 bis 2010 Innenminister des Landes und heute FDP-Abgeordneter für den Kreis Euskirchen. Nach einem schülergerechten Kurzvortrag über die Arbeit des Parlaments und einem Interview mit einer Bauingenieurin zum Thema „Frauen in technischen Berufen“ hieß es dann selbst ausprobieren: Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten sich verschiedene Firmen, Verbände und Organisatoren und warben um zukünftige weibliche Arbeitskräfte. Vor allem die Vielfalt der Berufe beeindruckte die Schülerinnen von der Marienschule: „Es wurden viele kreative Jobs vorgestellt, das hat mir gut gefallen“, sagt Anna aus der 8d. Und Vanessa aus der 8a ergänzt: „Es gab nicht nur trockene Informationen und Vorträge, sondern wir konnten viel selber ausprobieren!“ Am Stand der Polizei zum Beispiel durften die Mädchen ihre Fingerabdrücke nehmen, ein ebenfalls angebotener Alkoholtest fiel bei einer Schülerin sogar positiv aus – wegen eines verfälschenden Hustenbonbons, wie die Beamten den irritierten Schülerinnen dann erklärten. An einem Handwerkerstand konnten Ringe gestaltet und bei einem Malerbetrieb Tattoos auf die Haut gesprüht werden. Begeistert nahmen die Schülerinnen auch am Angebot des Westdeutschen Rundfunks teil, vor einem sogenannten „Greenscreen“ die Ansage für die Sportschau zu sprechen – und sich anschließend selbst auf dem Bildschirm zu sehen. Für die Marienschule steht der Girls´Day, der auch Mädchen-Zukunftstag heißt, in jedem Jahr fest auf dem Programm: Es handelt sich um eine bundesweite Berufsorientierungsaktion mit dem Ziel, Mädchen männerdominierte Berufe nahezubringen. Rund um diesen Tag gibt es zahlreiche Programmpunkte und Mitmachmöglichkeiten, die unter anderem vom Bildungs- und vom Familienministerium gefördert werden. „Es war wirklich ein rundum gelungener Tag“, sagt die begleitende Lehrerin Elisabeth Gröger, die als Vertretung für die durch Abiturprüfungen verhinderte Organisatorin Alexandra Vogel eingesprungen war. Offensichtlich waren auch die Schülerinnen dieser Meinung, denn sie waren noch begeistert zwischen den Ständen unterwegs, als um 13.30 Uhr die Rückfahrt angetreten werden sollte. „Wir haben dann nochmal eine Stunde drangehängt“, so Elisabeth Gröger. |
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28.04.2013 - Auch dieses Jahr fand wieder der Wettbewerb „Jugend debattiert“ statt. Am drei Schüler aus Euskirchen zogen in den Regionalwettbewerb, um ihre Meinung zu vertreten und sich mit anderen Schülern auszutauschen.
 Die Marienschule Euskirchen konnte es sich natürlich nicht nehmen lassen, auch Vertreter nach Bergheim, Quadrat-Ichendorf in den Regionalwettbewerb zu schicken. Für die Sekundarstufe I traten Christian Schuhmacher und Louisa Albrecht aus der 9d an, für die Sekundarstufe II Lisa Häßy. Zunächst musste man sich in einer Hin- und einer Rückrunde mit verschiedenen Themen auseinandersetzen: Eingeteilt in Vierergruppen musste man entweder die Pro- oder die Kontraposition überzeugend vertreten und dabei versuchen, sachlich, ruhig und überzeugend mit schlagkräftigen Argumenten seine Meinung zu vertreten. Zu debattieren waren in der Sekundarstufe I die Fragen „Sollten Jugendliche Mobiltelefone erst ab 16 Jahren benutzen und besitzen dürfen?“ und „Sollten Pkw die auf 100 Kilometer mehr als 10 Liter Kraftstoff verbrauchen, verboten werden?“.
Vier Schülerinnen kamen schließlich ins Finale, wo es um die Frage ging, ob Schüler beim Betreten der Schule von Sicherheitspersonal kontrolliert werden sollten. In der Sekundarstufe II drehte es sich um die Fragen, ob Plastiktragetüten verboten werden sollen, ob Sportler, die in einer deutschen Nationalmannschaft antreten, bei Sportveranstaltungen verpflichtet sein sollen, die Nationalhymne laut und deutlich mitzusingen und im Finale darum, ob Kinder von anonymen Samenspendern das Recht haben sollen, die Identität ihrer Väter erfahren zu dürfen. Nach der Hin- und Rückrunde wartete man gespannt auf das Ergebnis, hoffte konstruktive Kritik zu kriegen, vielleicht sogar ein gutes Feedback.
Leider hatte keiner der drei Marienschüler die Chance, sich in der Finaldebatte mit anderen nochmal vor größerem Publikum zu messen, einige verfehlten dieses Ziel nur um Haaresbreite: Louisa Albrecht belegte Platz 6, Lisa Häßy sogar Platz fünf in ihrer Altersstufe. „Es ist ganz gut gelaufen“, das konnten alle drei sagen. Und alle hatten die Chance, sich in fairen Debatten mit anderen zu messen und dabei auch viel über sich selbst zu lernen. „Es hat viel Spaß gemacht, ich will es nächstes Jahr nochmal probieren!“, sagten die beiden Neuntklässler. „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!“
Bildunterschrift Foto: Bei der Urkundenverleihung durch Schulleiter Jürgen Antwerpen strahlten die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs von Jugend debattiert über ihren Erfolg. Organisiert wurde ihre Teilnahme von Lehrerin Sabine Adam.
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24.04.2013 - Auch in diesem
Schuljahr starteten 64 Marienschüler und neun Lehrer der
Marienschule wieder zur Osterskifahrt. von Carsten Heuser
Am ersten Ferientag der
Osterferien hieß das Ziel Kaltenbach im Zillertal in Österreich –
zusammen mit den Gymnasien Haus Overbach aus Jülich und dem
Gymnasium am Wirteltor aus Düren.
Nachdem alle Schüler
der Marienschule in der Klasse 7 in Saalbach-Hinterglemm Skierfahrung
gesammelt haben, besteht für sie ab der Klasse 8 seit Jahren die
Möglichkeit, an der freiwilligen Fahrt teilzunehmen. Neben dem
Erlebnis im in diesem Jahr hervorragenden Schnee sind es vor allem
auch gemeinsame Aktivitäten der unterschiedlichen Jahrgangsstufen,
die die Fahrt ausmachen. So wurde im Selbstversorgerhaus Schragl
beispielsweise jeden Abend gemeinsam gekocht, was sowohl das
Verhältnis der älteren zu den jüngeren Schülern als auch das
Verhältnis der Lehrer zu den Schülern immer wieder positiv
beeinflusst.

Auf der Piste fanden
sich dann ebenso immer wieder neue Gruppen zusammen, die gemeinsam
das Skifahren erlebten und teils gar nicht genug bekamen. So war der
Bus um acht Uhr morgens bereits gut besucht und meist ging es erst
nach 17 Uhr wieder zurück zum Haus.
Nach sieben Tagen mit
wenig Schlaf, viel Sport und vielen tollen Erfahrungen ging es dann
wieder zurück nach Euskirchen.
Wie gehabt beginnt die
Anmeldung zur kommenden Osterskifahrt voraussichtlich wieder direkt
nach den Sommerferien.

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