Unterwegs auf den Spuren der Primaten – Exkursion in den Kölner Zoo

„Vom Affen sollen wir abstammen? Mein Lieber, wir wollen hoffen, dass das nicht wahr ist. Aber wenn es wahr ist, wollen wir beten, dass es sich nicht herumspricht.“ (Zitat der Frau eines anglikanischen Bischofs)

Um die Evolutionstrends bei Primaten praktisch zu erfahren, machten sich die Biologiekurse der Q2 unter Begleitung von Herrn Salentin und Frau Seul bei strahlendem Sonnenschein auf in den Kölner Zoo. In der Zooschule ging es nach einer allgemeinen Einführung auf einen Rundgang, um die einzelnen Primaten zu entdecken. Dabei kamen sehr schnell viele Fragen auf: Was ist das gemeinsame Merkmal aller Primaten? Wie soll dieses fuchsartig aussehende Tier denn mit uns verwandt sein?

In der ersten Workshop-Phase verglichen die Schülergruppen die verschiedenen Primaten bzgl. ihrer Schädelform und Sinnesleistungen. Schnell wurde deutlich, dass die jeweiligen Anpassungen die Primaten in die Lage versetzen, sich in ihrem Lebensraum zurecht zu finden und sich gegenüber anderen Arten zu behaupten.

Nach einer Zwischenbesprechung ging es in die zweite Workshop-Phase, die Evolutionstrends in Bezug auf den Handeinsatzes und die Fortbewegung zum Ziel hatte. Die Schülerinnen und Schüler erkannten, welche Vorteile die Unterschiede mit sich bringen, um anschließend diese zu vergleichen und einen Primatenstammbaum zu erstellen.

Besonders das Beobachten am lebenden Objekt hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sichtlich Freude bereitet.Die Evolutionstheorien waren Ihnen allen bereits bekannt, doch die Möglichkeiten und Grenzen des wissenschaftlichen Arbeitens selbst zu erleben und sich dabei auch noch in Geduld bei den Beobachtungsaufträgen zu üben, war hier noch einmal eine neue Herausforderung.Sie stellten fest, dass die Arbeit an der frischen Luft nicht unbedingt weniger Energie in Anspruch nimmt, als der theoretische Schulunterricht.

 

Autor: Maria Joachimsmeier

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